3. Dezember 2016: Jahresabschluss im Anglerheim


Da der diesjährige Jahresausklang auf Wunsch einiger Mitglieder ziemlich spät am 3. Dezember stattfand und der „Wettergott“ mit hohen, einstelligen Minusgraden aufwartete, verzichteten wir darauf, den geschützten Aussenbereich einzurichten. Da hätte man sich, bei längerem Aufenthalt, mit Sicherheit die „Füße abgefroren“.

 

Wir haben daher den Termin in 2017 wieder vor die Adventszeit gelegt.

 

 

Auch die Vorbereitung lief etwas holprig und deshalb konnten die ursprünglich geplanten Fischvariationen nicht kredenzt werden. Ich orderte daher ganz traditionell ein „Bürgerliches Buffet“ bei dem Caterer Zinn in Hainchen, mit dem wir schon sehr gute Erfahrungen gemacht hatten.

 

 

Um doch nicht ganz auf Fisch zu verzichten bereitet Waldemar sein sehr schmackhaftes Forellenmousse und Bubi beizte eine große, von Jonny gespendete Lachsforelle, die ebenfalls ganz hervorragend schmeckte. Zu guter Letzt wurden noch geräucherte Forellen gereicht.

 

 

Gourmetmäßig blieben an diesem Abend also keine Wünsche offen.

 

 

Nach und nach trafen die 21 Teilnehmer, 17 waren angemeldet, ein. Bei dieser Gelegenheit möchte ich noch einmal an den Sinn einer Anmelddefrist erinnern, denn wenn wir nicht das üppige Vorspeisenmenü gehabt hätten, wäre mir schon etwas bange gewesen, ob alle satt geworden wären.

 

 

Wir warteten also nur noch auf die warmen Speisen um den Abend offiziell beginnen zu können.

 

 

Zwischen 19:00 und 19:30 Uhr war die Lieferung angesagt. Da die Firma Zinn um 19:45 Uhr immer noch kein Lebenszeichen von sich gegeben hatte, rief ich dort an. Als ich fragte wo unser Essen bliebe schaute die Dame kurz nach und erklärte mir, dass das Menü für die Heldenberger Angler telefonisch storniert worden wäre. Mir riss es fast die Füße weg. Als ich fragte ob ich jetzt Pizza für alle beim Italiener bestellen sollte, machte sie mir nach Rücksprache mit ihrem Mann den Vorschlag, ein Menü zusammen zu stellen und es innerhalb von 45 Minuten zu liefern. Damit war ich einverstanden, denn so viele Pizzas hätten mindestens auch so lange gedauert.

 

 

Ich eröffnete also zuerst das Vorspeisenbuffet und unsere Mitglieder griffen reichlich zu. Als dann der erste Hunger ein wenig gestillt war, kam auch das restliche Buffet.

 

Es war geschmacklich wie immer sehr gut und wir hatten sogar einen saftigen, nicht gerade bürgerlichen Hirschbraten dabei.

 

 

Das Hauptthema des Abends war dann die mysteriöse, telefonische Stornierung. Allerlei Theorien wurden entwickelt, die ich jetzt nicht im Einzelnen darlegen will. Letztendlich gibt es ja auch noch die Möglichkeit, dass die Firma Zinn uns einfach vergessen hatte und dies nicht so einfach zugeben wollte.

 

 

Der restliche Abend verlief bei anregenden und lustigen Gesprächen sehr harmonisch und das Vereinsjahr 2016 fand seinen, dem Anlass entsprechenden Ausklang.

 

 

Peter Schäfer