Zeltlager unserer Jugend an Pfingsten 2015



Wie im letzten Jahr wurden wir auch dieses Jahr wieder zum Jugendpfingstzeltlager des ASV Sachsenhausen an die Nolteseen eingeladen.

 

Pünktlich um 14:00 Uhr machte ich mich mit einem Jugendlichen bereits auf den Weg um uns diesmal einen schönen Platz zu organisieren, da Waldemar und der Rest beruflich etwas eingeschränkter waren und nachkamen.

 

Das Auto vollgeladen, auch um es kurz zu erwähnen mit einem gespendeten Pavillon (siehe oben) für die Jugend ein wenig in die Jahre gekommen aber hat uns dennoch gefreut, ging es nun zu den Seen.

 

Dort angekommen haben wir uns direkt einen schönen Platz rausgesucht nahe bei den Seerosen weil wir dieses Jahr nun endlich mal was Großes am Haken spüren wollten!

 

Die Bewirtung war wie jedes Jahr hervorragend, kontinuierlich standen Kleinigkeiten zu Essen und Getränke zur Verfügung sodass keine Hunger oder Durst entstand! Bis dann nun endlich Waldemar und der Rest der Truppe sprich Jonas, Alex und Kai eintrafen, hatten Maurice und ich bereits unsere Angelausrüstung aufgebaut und warteten auf den Start ins gemeinschaftliche Angeln.

 

Leider blieben auch diesmal die großen Fänge etwas aus und der erste Abend ging sehr schleppend vorüber und auch in der Nacht konnte kein Biss „BEI UNS“ vernommen werden!

 

Am Samstagmorgen  hieß es dann erst einmal lecker Frühstücken und Kraft tanken für den neuen Tag.

 

Nachdem auch der Morgen etwas trübes Wetter zum Vorschein brachte, angelten wir dennoch munter weiter.

 

In den Nachmittag hinein wurden wie im Vorjahr auch wieder eine Vorführung durch das Team „STARKE BOILIES“ von Ködermethoden und Ködermaterial geboten, woran alle Jugendlichen teilnahmen und sich auch ein wenig Ködermaterial sicherten, um vielleicht heute den großen Fang zu erzielen.

 

Aber es kam wie es kam und außer ein paar Rotaugen ließ sich wieder nichts blicken bei uns, im Gegensatz zu unseren Nachbarn die unseren Vorjahresplatz besiedelten. Diese schafften es am späten Nachmittag einen 28 Pfund-Karpfen an Land zu ziehen.

 

Im restlichen Tagesverlauf wurde noch der ein oder andere Karpfen von anderen Vereinen verzeichnet, die alle über der 20 Pfund Marke angesiedelt waren.

 

Bei Einbruch der Dämmerung gab es kleine Feuereinlagen die etwas die miese Beisslaune der Fische überspielen sollten.

 

Nachdem sich bereits alle nieder gelegt hatten, versuchte ich die Nacht hindurch noch etwas an den Haken zu bekommen. Dann in der Nacht, ich war bereits eingeschlafen, ertönte etwa um 03:00 Uhr plötzlich der Pieper. Aufgeregt stürmte ich in Strümpfen und quasi Blind zur Angel, keine Ahnung, wo meine Brille hin war, und setzte den Anhieb. Nach einem kurzen Drill dann die Ernüchterung, gehofft auf einen schönen Karpfen, hatte sich tatsächlich nur eine ordentliche Brasse auf mein Madenbündel gestürzt.

 

Da alle noch schliefen, durfte die Brasse den Rest der Nacht im Setzkescher verweilen. Zur frühen Stunde angelten alle noch ein wenig bis das Frühstück bereit war. Nach genossenem Frühstück präsentierte ich den Jungs noch die in der Nacht gefangene Brasse, stellten jene etwas in Pose und packten ernüchtert unsere sieben Sachen.

 

Wieder einmal ein schönes Angelvergnügen, leider ohne einen größeren Erfolg aber wir kommen wieder und irgendwann klappts auch bei uns!

 

In diesem Sinne ein fröhliches Petri Heil noch jedem Angeljünger für den Rest des Jahres!

 

Eure Jugendwarte Patrick & Waldemar